philosophie
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Leben ist Bewegung.
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Die Kinderkisten laden Kinder ein, sich auf Erfahrungen mit Gewicht und Gleichgewicht, Steigen und Klettern, Kippen und Rutschen, Heben und Tragen, Statik und Konstruktion, Kooperation und Rollenspiel, Selbstwahrnehmung und Grenzen einzulassen. Dabei erreichen sie häufig einen Zustand von Versunkenheit, in dem die gemachten Erfahrungen optimale Lernerfahrungen sind.

Sicherheit
Nachhaltige Sicherheit für unsere Kinder erreichen wir nur, indem wir ihnen ermöglichen, Sicherheit im Umgang mit Unsicherheiten zu entwickeln. Dazu ist es nötig, daß sie Gelegenheit bekommen, Erfahrungen zu machen.
Echte Erfahrungen machen Kinder nur an echten Herausforderungen.

Bewegung und Entwicklung
Der Zusammenhang zwischen Bewegung und einer gesunden und ausreifenden Entwicklung des Menschen ist heute wissenschaftlich dokumentiert.
Dabei sind diejenigen Hirnregionen, die durch Bewegung aktiviert werden, dieselben, die uns ermöglichen, logisch-rationale Betrachtungen anzustellen.
„Wer nicht hüpfen kann, kann auch nicht rechnen.“ (Renate Zimmer) Je feiner und differenzierter die Bewegungsabläufe sind, desto um ein Vielfaches höher ist die Anzahl der ausgebildeten neuronalen Verknüpfungen. (nach Carla Hannaford)

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Spiel und Lernen
Den Zustand, der sich bei Kindern einstellt, wenn sie eins werden mit dem was sie tun, nannte Maria Montessori „Polarisation der Aufmerksamkeit“. Die moderne Forschung nennt ihn „flow“. (J.Ch.Pearce) In diesem Zustand, dem Zustand des „bei-sich-Seins“ (im Gegensatz zum „außer-sich-Sein“), findet optimales Lernen statt.

Kompetenzen
Die Anforderungen, die westlich zivilisierte Gesellschaften heute an den Menschen stellen, beziehen sich immer weniger nur auf aneigbare Kenntnisse oder Fertigkeiten. Vielmehr geht es zunehmend um die Fähigkeit, sich als Person in einem komplexen Gefüge aus Einflüssen und Anforderungen zu orientieren und innerhalb dieses seinen persönlichen Weg zu finden.

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